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Vier Aspekte persönlicher Entwicklung

Wenn Sie sich über eine längere Zeit intensiv mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung und/oder Spiritualität beschäftigen, werden Sie vielleicht auch mit diesen Aspekten konfrontiert. Sie entstammen Erfahrungen von Reiki-Praktizierenden in der westlichen Welt und wurden von Frau Furumoto formuliert.

Der Aspekt der Heilung entspringt unserer Sehnsucht nach körperlichem Wohlbefinden. Wir möchten uns wohlfühlen, frei sein von Krankheit und Schmerzen, und fit sein für die Anforderungen des Alltags. Dieser erste Aspekt führt uns deshalb zur eigenen Gesundheit. Oft ist es eine solche Erfahrung, die Menschen z.B. mit Reiki in Kontakt bringt; vielleicht hat jemand bei Unwohlsein oder Beschwerden die wohltuende Wirkung einer Behandlung erfahren.

Wenn wir die körperlichen “Wehwehchen” im Griff haben (was auch heißen kann, sie als Teil unseres Daseins zu akzeptieren), kann als nächster Aspekt unsere persönliche Entwicklung die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. In dieser Phase ist es wichtig, die Wahrnehmung für sich selbst beharrlich zu sensibilisieren. Und so allmählich immer besser unterscheiden zu lernen zwischen dem, was gut für mich selbst ist, und dem, was nicht gut tut. Das führt uns mehr und mehr zu einem Zustand der “Ganzheit” als wir selbst hin – der ja im Grunde der natürliche Zustand ist, in dem es uns am besten gehen sollte!

Allerdings hat das Universum uns Menschen das Instrument des freien Willens gegeben- also entscheiden, was Sie tun oder lassen, müssen Sie immer noch selbst – das kann weder ein anderer Mensch noch eine höhere Kraft für Sie übernehmen.

Mit der Erweiterung unseres Bewusstseins landen wir schließlich bei der Frage, was es bedeutet, “ganz” zu sein als menschliches Wesen mit einem Geist und einer Seele, und kommen so bei dem Aspekt der spirituellen Disziplin an. Er führt uns in einen Prozess über unsere persönlichen Bedürfnisse und Wünsche hinaus. Qualitäten wie Mitgefühl, Toleranz, Vergebung, Freundlichkeit und Einfühlungsvermögen werden entwickelt.

Einen Schritt weiter stellt sich die Frage nach der Beziehung zwischen Ganzheit und Eins-Sein. Viel Schmerz und Unglücklichsein auf der Welt resultieren aus unserer überzeugung, getrennt zu sein von unserer Lebensquelle. Wir denken im Alltag in diesem Getrenntsein und verschlimmern dadurch die Trennung ständig noch mehr- schauen Sie nur auf die Zerstörung unserer Umwelt, auf das Machtstreben und den alltäglichen Konkurrenzkampf! Aus dem Erlebnis, dass eine Lebensenergie von allen Wesen geteilt wird und allen in unendlicher Menge zur Verfügung steht, wird jeder Kampf darum überflüssig. Mit dieser Erfahrung begreifen wir den Aspekt der mystischen Ordnung – im Sinne unserer Zugehörigkeit zu einer höheren Ordnung, die uns voller Liebe und Wärme aufnimmt und trägt.

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